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Wasserwerk und Wasserturm Uhlandstraße

Zu den längst verschwundenen Bauwerken in Pankow gehört der Wasserturm Niederschönhausen in der Uhlandstraße.

Wasserwerk Uhlandstraße Niederschönhausen
Wasserwerk und Wasserturm 1910

Wasserwerk und Wasserturm wurden 1903 erbaut und waren fast 20 Jahre das Herzstück der Wasserversorgung in Niederschönhausen. In den 1920er Jahren wurde diese Technik durch unterirdisch verlegte Druckwasserleitungen ersetzt.

Wasserwerk Uhlandstraße Niederschönhausen
Wohnhaus Uhlandstraße 20

Schon 1928 wurde der Wasserturm wieder abgerissen. Das alte Wasserwerk blieb erhalten und ist heute ein Wohnhaus in der Uhlandstraße 20. Auch in Rosenthal und der Pankower Thulestraße standen fast baugleiche Türme.

Autor: Christian Bormann 18.02.2015
technische Leitung: Nadine Kreimeier
Redaktionelle Bearbeitung: Martina Krüger, 10.04.2016

Motorsport-Club Niederschönhausen

In den 20er und 30er Jahren blühte das Vereinsleben in Pankow. Ob Gesangsverein, Schützen-, Handwerker-, Schach-, Radfahrer- oder Turnverein, Pankow war gesellig. Mit dem Fortschritt der Technik kam ein neuer Verein hinzu, der Motorsport-Club Niederschönhausen.

Vereinstreffen Motorsportclub Niederschönhausen um 1930
Motorsport-Club Niederschönhausen um 1930 Café Bismarck

Das Bändigen der motorisierten Zweiräder war vor allem den Herren vorbehalten, aber auch die Damen des Vereins hatten ihren Spaß im Beisitzer. Eine seltene Aufnahme zeigt ein Clubtreffen um 1930 vor der Konditorei Café Bismarck am alten Wochenmarkt Niederschönhausen.

Autor: Christian Bormann 15.02.2015
technische Leitung: Nadine Kreimeier
Redaktionelle Bearbeitung: Martina Krüger, 10.04.2016

Pankows erste Fernsehstube

Die erste öffentliche Fernsehstube am Platz war in der Wollankstraße 134. Um 1930 befand sich hier ein Gewerbehof, dieser umfasste die Rathaus Garagen von W. Hilliger sowie kleine Kfz-Werkstätten.

Rathaus Garagen W.Hilliger

Ab 1936 gab es hier auch die erste öffentliche Fernsehstube von Pankow, sie lag im ersten Obergeschoss, über den Garagen.
Hier konnten die Besucher kostenlos fernsehen, im Jahr der Olympischen Spiele eine echte Attraktion.

Paul Nipkow

Zu dieser Zeit wohnte auch der als „Vater des Fernsehens“ bekannte Paul Nipkow in Pankow. Nipkow war der Konstrukteur der Spirallochscheibe, die so genannte Nipkowscheibe, mit deren Prinzip die erste Fernseheinrichtung auf der Funkausstellung 1928 zu bestaunen war.

Autor: Christian Bormann 24.08.2014
technische Leitung: Nadine Kreimeier
Redaktionelle Bearbeitung: Martina Krüger, 06.02.2016

Bildquellen:
Pankower Chronik
Wikipedia