Das Pankower Gröschlein

Zwischen Berliner Straße und Schulstraße erstreckte sich im 18. Jahrhundert ein ausgedehnter Park. Um 1750 wurde hier ein Kurfürstlicher Münzstempel gefunden. Peter Huffitz erwähnt in seiner Chronik von 1599 eine Münze mit dem Namen „Pankower Gröschlein“.

Bahrfeldt Pankow Gröschlein

Seither wird vermutet, dass sich an dieser Stelle eine Münzprägestätte befunden hat. Tatsächlich gibt es in alten Niederbarnimer Aufzeichnungen Berichte einer Münzprägestätte von Kurfürst Johann Cicero, eine Meile entfernt von der Panke. Johann Cicero hatte sich in Pankow einen Vogelherd anlegen lassen und war hier oft zu Gast. Im Bahrfeld-Katalog um 1890 ist das Pankower Gröschlein als Berliner Halbgroschen erwähnt. Er trägt das Datum 1496, zeigt Kreuz mit Zepterschild und hatte den Wert eines halben Märkischen Groschens.

Autor: Christian Bormann, 23.06.2014
Technische Leitung: Nadine Kreimeier
Redaktionelle Bearbeitung: Martina Krüger, 25.01.2016

Quellen:
Sagen und Geschichten aus dem Norden Berlins/Barbara Keil
Numismatischer Katalog/Bahrfeld
Niederbarnimer Chroniken

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