Die Legende der Pankgrafen

Die Pankgrafen sollen ein mittelalterliches Raubrittergeschlecht gewesen sein. Die Reichen der Mark fürchteten sie. Sie lehnten sich gegen die herrschende Obrigkeit auf, verweigerten Steuern und sonstige Abgaben. Auf Handelswegen lauerten sie reichen Kaufleuten auf und beraubten sie.

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Zu ihnen gehörte auch Graf Udo mit der gespaltenen Klaue. Zu all seinen Untugenden gehörte auch die Trunksucht. Der Ritter Graf Udo soll 1631 volltrunken und in voller Rüstung in die Panke gesprungen sein, wo er jämmerlich ertrank. Auf Grund seiner Untaten soll sein Geist nie zur Ruhe gekommen sein. So taucht er alle 50 Jahre als Nebelschatten wieder auf. Vor 100 Jahren gab es noch die Bierstube zum Pankgrafen. Heute erinnern noch die Pankgrafenstraßen in Alt-Pankow und Berlin-Buch an sie. Unabhängig von dieser alten Sage gibt es heute noch Pankgrafen. In zeitgenössischen Quellen werden sie auch als örtliche Schutzmacht beschrieben.

Autor: Christian Bormann, 15.06.2014
Technische Leitung: Nadine Kreimeier
Redaktionelle Bearbeitung: Martina Krüger, 25.01.2016

Quelle:
mündliche Überlieferung

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